„Is ward schie warn…“

„Is ward schie warn…“

Wenn man in einer Gruppe etwas macht, wenn man in der Familie zusammenlebt, oder wann auch immer man eine Sache oder Aufgabe gemeinsam angeht und löst. Da wäre es doch sehr von Vorteil, es würde sich schnell das Getue einstellen: „Das läuft schon, ich kann mich darauf verlassen.“ In unserer JG haben wir sehr von dieser Tatsache zehren und profitieren können. Die Kostüme, Kulissen und alles drum herum – das läuft schon. Die Verkaufsartikel, das Essen – es wird schon. Die Themen in der JG, das Organisieren von Märchen und Rüstzeit – das wird gut. Ich blicke auf ein Jahr zurück, wo ich loslassen konnte, dank der guten Mitarbeiter Friedrich, Theresa, Luise, Julia und der Standby Frauen Rebecca und Theresia. Der größte Dank geht an meinen lieben Viktor, was es auch immer ist, das wird schon, da lebt JG.

Ihr merkt, so oft kommt dieses Lob nicht. Weder von mir, noch von uns untereinander. Gerade deshalb sei es erwähnt, wir können uns aufeinander, auch auf die Eltern und die Gemeinde verlassen. Das ist ein sehr kostbares Gut, welches aber auch träge machen kann.

Unser Monatsspruch bringt genau diese Urgeborgenheit zum Ausdruck:

So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
1.Mose 8,22

Das läuft schon, Gott hat es zugesagt. Machen wir uns darüber Gedanken? Sind wir uns dieser Gnade bewusst und dankbar? Mal mehr, mal weniger, wahrscheinlich. Ich bin dankbar für diese Zusage, ich bin gespannt auf 2015 in vielerlei Hinsicht. Und ich bin froh, dass es so läuft, ganz im Vertrauen auf Gott. Es ist schön, in einer Gemeinde zu sein, wo wir Gott vertrauen und das Vertrauen leben.

Euch allen ein behütetes Neues Jahr!

Euer Thomas

Märchenspiel 2014 – Rückblick

Märchenspiel 2014 – Rückblick

Gefährten

So, nun ist das Märchen schon wieder vorbei, aber alle Mühe hat sich gelohnt. Es waren zwei tolle Aufführungen mit so vielen Zuschauern wie nie zuvor. Das alles hätte aber nie geklappt ohne unsere zahlreichen Helfer. Nochmals vielen Dank!

Unsere Darsteller: (mehr …)

Märchenspiel 2014

Märchenspiel 2014

Was wäre der Advent ohne ein Wintermärchen? Dieses Jahr spielen wir nach dem  gleichnamigen Buch von Alexander Wolkow:

Der Zauberer der Smaragdenstadt

Der Zauberer der SmaragdenstadtDazu laden wir am Freitag, den 5. Dezember, 19.00 Uhr
und Samstag, den 6. Dezember, 17.00 Uhr
in die St. Annenkirche Grünstädtel ein.

Wer mithelfen möchte beim Kulissen malen und bauen, Plätzchen backen oder Basteln melde sich bitte bei King oder Viktor 🙂

Ihr seid alle herzlich willkommen!

Gott ehren

Gott ehren

Es gibt Bibelverse, da weiß man sofort wie sie gemeint sind. Die lassen gar nicht viel Interpretationsspielraum. Da der Oktobermonatsspruch solch einer ist, fällt die Einleitung kurz aus.

Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deinen Erstlingsgaben, ohne zu geizen.
Sirach 35,10

Ist doch alles gesagt! Und damit fangen meine Probleme an. Weil es so klar ist, diese Ansage, trifft sie mich auch so hart; so in etwa wie „Räum dein Zimmer auf, gern und fröhlich!“ Solche Sätze enttarnen uns, legen den Finger auf die Wunde oder bemühen unser Gewissen bzw. unseren Ausredenspeicher. Fangen wir am Anfang des Verses an: „Ehre Gott!“ Wie oft ist das ein Gedanke am Tag? Da geht es mir in erster Linie gar nicht um Opfer, sondern nur um diese kleine Geste oder große Lebenseinstellung. Gott die Ehre geben, mit den Worten die ich spreche und den Dingen die ich tue. Es geht nicht darum nur selbst die Ehre zu erweisen, wie das so oft am Tag geschieht. Und dann die Opferbereitschaft. Da fallen uns auch gleich viele Gründe ein, warum das nicht so einfach geht. Also man kann ohne Garten keine Erntegaben abgeben und ohne eigenes Einkommen kein Geld opfern, schon klar! Aber wie ist es mit Zeit für Gott, Stille, Andacht, Gespräch mit Gott und für Gott. Ein schlechtes Gewissen bekomme ich auch dabei, dass es mir schwer fällt die von Gott geschenkte Zeit ihm zu opfern. Aber das ist wohl der Lauf der Zeit und doch auch eine Chance die Beziehung zu Gott zu verbessern, eben auch durch diesen Opfergedanken. Ich will euch Mut machen zum Opfern, beim Lernen der Rollen, Basteln, Zuhören und Zeit haben miteinander und mit Gott. Dies ist eine einfache Art, Gott die Ehre zu geben.

Euer Thomas

JG-Rüstzeit 2014 – Rückblick

JG-Rüstzeit 2014 – Rückblick

Unsere diesjährige JG-Rüstzeit vom 10.10. bis 12.10. fand nach einer einjährigen Pause mal wieder im „Haus der Kirche“ in Johanngeorgenstadt statt. Nach unserer Ankunft am Freitagnachmittag und dem Abendbrot begaben wir uns auf eine spannende Reise in die Zeit des Mittelalters und der Reformation, angefangen mit einer nächtlichen Besichtigung der Johannstädter Kirche im Kerzenschein und schlussendlich mit einem Film über das Leben und Schaffen Martin Luthers.

Nach einer kurzen Morgenandacht beschäftigten wir uns am Tag 2 mit dem Inhalt des Kirchenliedes „Ein feste Burg ist unser Gott“ (EG 362). Nachmittags konnten wir uns in der Kalligraphie üben, um wie die alten Klostermönche zu schreiben. Highlight des Tages waren jedoch das Abendessen, bei dem wir an einer langen Tafel wie am mittelalterlichen Hofe speisten, und ein spielerischer Wettbewerb in Gruppen mit Anekdoten aus Luthers Leben.

Am Sonntag begannen wir nach dem Frühstück mit dem Aufräumen und Saubermachen, gefolgt von einem Abschlussgottesdienst mit Agapemahl. Danach verabschiedeten wir uns voneinander und traten die „Heimreise“ nach Raschau und Grünstädtel an.

Der 4. Freitag

Der 4. Freitag

Auch junge Menschen im Alter von 13-14 Jahren sollen einen Platz in unserer Gemeinde finden können. Kurz geschrieben: Gott nahe zu sein, kann auch das Glück junger Menschen bedeuten.

Unsere Hauptkonfis haben ihren ganz normalen Unterricht und die Möglichkeit zur JG zu kommen. Für diese 8. Klasse wird das etwas geändert. Denn der 4. Freitag im Monat wird zur Konfistunde, die unser Pfarrer halten wird. Wir freuen uns sehr, dass unser Pfarrer damit verbindlich einmal im Monat JG-Stunde hält und dass die Konfis eine Chance mehr bekommen, uns näher kennen zu lernen. Den Eltern sichern wir verbindlich die Zeit von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr zu, mit der Bereitschaft, die Konfis nach Hause zu bringen.

Wir freuen uns auf alle Konfis!

Habt keine Angst!

Habt keine Angst!

Kurz vor den Ferien fragte im Kirchenvorstand unser Kantor, warum wir mit der JG wieder zum Kirchweih Rüstzeit haben. Ich wollte mich schon verteidigen, als plötzlich die unerwartete Wende kam. Denn ich hatte mir den Termin falsch eingeprägt. Dafür möchte ich mich entschuldigen und hoffe euch passt die Zeit vom 10.-12.10. auch besser. Unser Kantor war jedenfalls erleichtert. Ich hingegen nicht. Denn bisher zählte zu meinen Stärken, dass ich noch etwas merkte, besonders Termine. Ich bin regelrecht erschrocken, wie mir das passieren konnte. Meist erschreckt man ja durch das „Wirken“ anderer. Aber ich vermute, dass auch ihr schon einmal über euch erschrocken seid.

Manch einer erschrickt, wenn er unüberlegt etwas gesagt oder getan hat. Oder wie wenig Mut oder Selbstvertrauen wir haben. Ich jedenfalls fühle mich etwas getröstet durch unseren Monatsspruch.

Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!
Chronik 22,13

Sicherlich war die Situation eine andere, die äußeren Gefahren und Bedrohungen waren viel größer als wir sie kennen. Wenn wir jedoch ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung haben, werden wir auch Momente kennen, in denen wir verzagt sind oder uns eben doch fürchten.

Es tut gut einen Gott zu kennen, der uns zutraut unverzagt zu sein. Wir können die Ängste bei ihm lassen und verlieren nicht unsere Lebensqualität. Ich erschrecke fast täglich über die weltpolitische Lage und fühle mich aber auch damit bei Gott geborgen. Ich kann nicht erklären und beschreiben wie, aber es ist so. Gott sei Dank! Es ist wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen unseres Lebens, dass wir uns allein auf Gott verlassen. Aber Gott meint es sehr ernst damit. Die Bibel ist angereichert mit dieser Aussage: Verlass dich auf mich – Jesus. Fürchte dich nicht, spricht auch Jesus uns zu. Nehmt es an, versucht es im Gebet. Gebt eure Ängste ab. Lasst euch nicht erschrecken vom Lehrplan, habt keine Angst vor neuen Aufgaben, geht mutig voran, denn Jesus, unser Halt und Tröster, geht mit. Einen unverzagten Start ins neue Schuljahr!

Euer Thomas