Wir gehen zusammen

Wir gehen zusammen

Das ist jetzt keine Verlobungsanzeige. Auch keine Einladung zur Gemeindewanderung. Nur so ein bisschen ist es beides. Unsere Kirchvorstände in Grünstädtel und Raschau haben einen neuen Weg vor. Es war schon in der Zeitung zu lesen, dass alle Gemeinden sich für die zukünftige Zusammenarbeit Partner suchen sollen. Das ist nötig, weil unsere Gemeinden stetig kleiner geworden sind und das in absehbarer Zeit auch nicht anders werden dürfte. Es wird deswegen auch weniger Pfarrer, Gemeindepädagogen, Kirchenmusiker und Verwaltungsangestellte geben. Damit dennoch alle Gemeinden und ihre Menschen die Dienste der Kirche angeboten bekommen, werden wir teilen. Zusammenarbeit ist aber auch eine gute Chance, dass wir uns gegenseitg ergänzen und unterstützen. Das ist eine Bereicherung. Wir haben es für gut befunden, mit den drei Gemeinden in Schwarzenberg zusammenzugehen. Bis Ende Juni werden wir zu entscheiden habenn, ob wir das als Schwester-Kirchgemeinden tun, oder ob wir einen Kirchengemeindebund gründen. Das ist eine neue Möglichkeit, bei der die selbstständigen Gemeinden einen gemeinsamen Haushalt und eine gemeinsame Leitung haben. Wir bitten Gott um die Weisheit, das Beste zu entscheiden.

Darüber hinaus werden wir mir allen Gemeinden von Bernsbach bis Johanngeorgenstadt zusammenarbeiten.

Dazu laden wir am 18.01.2019 um 19:30 Uhr zu einem Gemeindeabend in die Grünstädtler St.-Annenkirche ein!

Die Kirchenvorstände Raschau und Grünstädtel

(Bericht aus den KIRCHENNACHRICHTEN DER EV. LUTH. KIRCHGEMEINDEN RASCHAU & GRÜNSTÄDTEL, Ausgabe Januar 2019)

Weihnachtsmarktbesuch in Leipzig

Weihnachtsmarktbesuch in Leipzig

Am Freitag, den 8. Dezember, möchten wir als JG zum Weihnachtsmarkt nach Leipzig fahren mit dem Zug. Die genauen Uhrzeiten teilen wir euch noch mit. Die Elternerlaubnis für alle unter 18jährigen könnt ihr hier herunterladen, wenn ihr euren Newsletter verlegt habt 😀

Weihnachtsmarkt-Erlaubnis

Ein Stern am Himmel

Ein Stern am Himmel

Dem November schreibt man gern den „Grauen Nebel“ zu. Das Gefühl durchzuhängen, schwermütig und träge zu sein, liegt an diesem grauen Nebel?! Liegt daran, weil das Jahr – ja das Jahr 2018 – zu Ende geht?! Ja, und für die, die es vergessen haben, dass Kirchenjahr endet im November mit dem Gedenken an die Verstorbenen im vergangenen Jahr. Wie tröstlich, im November einen Monatsspruch zu haben, der den Blick aus dem Nebel findet:

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Offb 21,2

Oh, wie schön wäre es, das sehen zu können, dass man auf dem rechten Weg ist! Dass Gott herabkommt, dass Jesus uns nahe kommt, lässt laut Kirchenjahr nicht lange auf sich warten. Der Nebel lichtet sich und wir schauen nach oben.

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.
Mt 2,10

So lautet der Dezemberspruch. Ihr Lieben, so einfach kann es mit Gottvertrauen sein. Wir scheinen bedrückt zu werden von den Fragen „unserer Momente“, von den Entscheidungen in Kirche und Familie usw. Wir suchen Hoffnung in prophetischen Worten und bekommen die Antwort in einem Stern, der den ankündigt, der in Liebe versöhnt, der unserem großen und grauen Denken mit Liebe, Klarheit und einer Einladung begegnet. „Für dich bin ich und werde auch dieses Jahr wieder in der Krippe auf dich warten. Ich will heil und hell machen, was im Nebel ist, mit meiner Liebe, die ansteckend ist für alle, die sich nach Licht sehnen. Wenn wir den Stern sehen, werden wir…

Euer Thomas

Offene JG-Stunde zur Rüstzeit

Offene JG-Stunde zur Rüstzeit

Wiedermal was „Neues“ von der JG… Wir laden ein zur

„Offenen JG-Stunde“

am 8. September 19 Uhr im Gelände um das JuGZ mit anschließendem Lagerfeuer, je nach Wetterlage & Interesse (mit Snacks & Getränken, aber ohne Abendbrot). Für alle JGler als

Rüstzeitrückblick
(inkl. exklusiver Rüstzeitfilm-Preview :D)

gedacht, soll er der Gemeinde zeigen, was wir so machen. Im Vordergrund stehen aber vor allem die Jugendlichen, die in nächster Zeit den Konfiunterricht besuchen, und deren Eltern. Da für die neuen Konfis die Teilnahme an der JG ab dem Frühjahr nächsten Jahres offiziell ist und mit „Strichen“ gleichwertig eines Gottesdienstes gewertet wird, möchte die Junge Gemeinde dazu besonders einladen. Wir wollen den Jugendlichen Lust auf die JG vermitteln und auch den Eltern einen Einblick geben.

Sie und Euch erwartet ein bunter Abend mit Singen, Zuhören, Zusehen und guten Gesprächen. Wer die Märchenspiele kennt, weiß, dass es bestimmt nicht langweilig wird! 🙂

Neuanfang

Neuanfang

Ständig beginnt in unserem Leben etwas Neues: Der neue Tag, das neue Schuljahr, die neue Ausbildung, der neue Nachbar oder Banknachbar… Das ist schon manchmal verrückt, wenn man meint, dass es oft gleich dahingeht. Wenn wir genauer hinsehen, steckt selbst im Alltäglichen ein Neubeginn. Oft hätten wir gern gewusst, was der nächste Tag bringt oder wie der nächste Lebensabschnitt verlaufen wird, weil wir es kontrollieren bzw. selbst in der Hand haben wollen.

Wir Christen, wir Jünger, haben es da etwas leichter, wie der September-Monatsspruch zeigt:

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Pred 3,11

Nun, der ein oder andere möge denken, das ist doch Mist, dass man Gottes Pläne nicht aufdecken kann. Ich kann es nicht ergründen… Aber ich würde schon gerne… Wenn man nur wüsste…

Doch eigentlich haben wir es gut! Wenn wir es dabei „gut sein lassen“ können. Das heißt nichts anderes, als dass du dich fallen lassen kannst in Gottes Hand. Lass Gott „gut sein“! Und lass es auch den Mitmenschen „gut sein“. Gott hat alles schön gemacht, nicht nur für dich, aber eben auch für DICH. Und da unser Herr seine Menschen kennt, gibt es für die „zweifelnden Thomasse“ unter uns noch den Monatsspruch Oktober:

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.
Ps 38,10

Dieser Trost war dem Psalmbeter damals bekannt, und ist auch uns nicht unbekannt. Gott kennt mein und euer Sehnen, all das „Beseufzenswerte“. Aber auch hier gilt: Lass es bei Gott „gut sein“. Wir müssen lernen, es bei Gott abzugeben und das gute Wirken nicht uns, sondern ihm, zuzuschreiben. Ich weiß, dass ihr das alles schon wisst, jedoch bedarf der tägliche Neuanfang auch täglich dieser göttlichen Gewissheit.
Gott ist bei uns, er hört uns und hat am Ende einen guten Plan für jeden von uns. Damit startet es sich doch gleich viel besser in einen Neuanfang.

Euer Thomas

Rüstzeit Mellenthin 2018 – Rückblick

Rüstzeit Mellenthin 2018 – Rückblick

„Man wird nicht Jünger – oder doch?!“ – unter diesem Motto starteten wir am 28. Juli in unsere Rüstzeit nach Mellenthin. Schon zum zweiten Mal durften wir auf dem Gelände der „Alten Schmiede“ zelten und die dortigen Räumlichkeiten mit nutzen. Und auch wenn jeder Tag auf die gleiche Weise begann mit einer Stillen Zeit, Morgensport und Frühstück, hielt er doch immer eine Überraschung parat – Strandausflüge, gemeinsames Pizza-Backen, Tshirts bemalen, Bibelarbeit in der Mellenthiner Kirche oder ein Grillabend mit der Nachbargemeinde. Am Ende lagen alle erschöpft aber glücklich in den Zelten und lauschten der Gute-Nacht-Geschichte, bei deren Ende die meisten dann schon eingeschlafen waren. Den Abschluss bildete dann unser Gottesdienst am 5. August in Grünstädtel.

Und auch wenn wir uns altersmäßig nicht verjüngt haben, sind wir trotzdem alle irgendwie Jünger geworden – in guten Gesprächen, gelebtem Miteinander und einer tollen Gemeinschaft. Dabei möchten wir uns vor allem bei unseren Leitern Thomas und Viktor bedanken, ohne die die Rüstzeit nicht möglich gewesen wäre – sowohl als Fahrer zur Ostsee und zurück, als auch in der Vorbereitung und Organisation hier und vor Ort. DANKE!

Aufgepasst: Für alle, die mehr über unsere Rüstzeit oder allgemein über die JG erfahren möchten, veranstalten wir am 8. September eine „Offene JG-Stunde“, 19 Uhr im Gelände um das JuGZ mit anschließendem Lagerfeuer. Diese Einladung richtet sich besonders an alle Jugendlichen, die in nächster Zeit den Konfiunterricht besuchen wollen, und deren Eltern, um so schon einmal einen Einblick in die JG zu bekommen. Mehr Infos im aktuellen Newsletter. Wir freuen uns darauf!

Ihre und Eure JG Raschau-Grünstädtel

Vom Säen und Ernten

Vom Säen und Ernten

Man(n) (und Frau) erntet was man sät! Diesen Ausspruch werden die wenigsten aus dem Gartenbau kennen, sondern vielmehr bezogen auf Verhaltensweisen. Wenn man Radieschen aussät, wird man keinen Salat ernten, sondern eben Radieschen – klar. Mit welchem Ertrag steht auf einem anderen Blatt und ist wiederum von sehr vielen Faktoren abhängig. Im Spruch zum Juli lesen wir bei Hosea 10,12:

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Auch bei Gott lohnt es sich anzufangen, für Gott die Saat auszubreiten. Er will, dass wir seine Gärtner sind, immer wieder, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen und für ihn zu arbeiten. Für mich ist das immer wieder die Motivation. Es ist noch Zeit Gerechtigkeit zu säen! Dafür lohnt es sich, Christ zu sein.
Wie es sein wird, wenn Gott Gerechtigkeit über mich und uns regnen lässt, spielt für mich dabei keine große Rolle und dafür bin ich sehr froh und dankbar. Denn oft verwechseln wir Unsere mit Gottes Gerechtigkeit, von der wir aber lediglich eine vage Ahnung haben können. Und es könnte uns überheblich werden lassen, zu meinen, wir hätten diese Gnade selbst verdient. Also ihr Lieben, in Zeiten der etwas traurig ausgegangenen WM: „Ball flach halten“! 🙂

Jedoch können wir schon im August lesen, was mit der „Ernte nach dem Maße der Liebe“ gemeint sein könnte:

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
1. Joh 4,16

Dieser Vers ist nicht nur ein schöner Tauf- oder Konfirmationsspruch, sondern ein doppeltes Bekenntnis. Weil Gott die Liebe ist, liebt er mich! Er meint es gut mit mir! Auch wenn bzw. gerade weil es dazu auch Regeln gibt. Und er bleibt mit seiner Liebe in mir. Heißt, ich gebe nur das weiter, was Gott in mich hineinlegt. Er traut es mir zu, seine Liebe weiterzugeben.Einzige Bedingung dabei: WIR sollen auch in seiner Liebe bleiben, Sehnsucht nach Gott haben. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen. Für mich gehört der Gottesdienstbesuch, das aktive Mitarbeiten in der Jungen wie auch „Großen“ Kirchgemeinde und eine Meinung im Sinne Jesu dazu.
Denn so wie die Liebe Gottes funktioniert auch die Liebe in einer Partnerschaft, in der Familie oder im Umgang mit Freunden, aber auch mit Fremden.Ich wünsche euch viele liebevolle Momente in den Ferien, gute Begegnungen und das tiefe Gefühl, dass Gottes Liebe mitten unter uns ist.

Euer Thomas