Frühlingsgrüße für Senioren

Frühlingsgrüße für Senioren

Wenn wir einander die Hoffnung teilen, geschieht heute Auferstehung zum Leben in Fülle.
Ute Weiner

 

Ihr Lieben,
Corona hat uns derzeit fest im Griff. Wir alle müssen uns einschränken, zu Hause bleiben und abwarten, was die Zeit bringt. Doch die meisten von uns haben einen klaren Vorteil: Wir sind nicht allein. Wir haben unsere Familie und vielfältige Möglichkeiten mit unseren Freunden und JG-lern in Kontakt zu bleiben. So geht es leider nicht allen Menschen. Besonders die älteren Menschen, sei es in Pflegeheimen oder zu Hause, sind durch das Corona-Virus stärker gefährdet. In Pflegeheimen gibt es deshalb eine gesetzlich verordnete Besuchssperre und auch allen anderen wird empfohlen, die persönlichen sozialen Kontakte so weit es geht einzuschränken. Damit steigt die Einsamkeit und das gerade in so einer schwierigen Zeit, in der der Zuspruch durch andere Menschen so wichtig ist.

Um den Senioren Kontakte nach außen zu ermöglichen und Freude zu bringen, rief eine Seelsorgerin aus Würzburg die Menschen aus ihrer Gemeinde dazu auf, Briefe an all die Menschen in Altenheimen zu schreiben und ihnen so den Alltag etwas schöner zu machen. Eine tolle Idee, die sich nicht nur in Würzburg umsetzen lässt, sondern auch in unserer Gemeinde sicherlich vielen älteren Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann.

Deshalb: Schreibt Briefe mit aufmunternden  Zeilen, Gedichten oder Geschichten, malt oder gestaltet etwas und werdet kreativ. Es muss keine große poetische Leistung sein und auch Schönschrift ist nicht zwingend notwendig, es geht vor allem darum, den Menschen Freunde zu bringen und zu zeigen, dass es jemanden gibt, der in dieser Zeit an sie denkt. Gerne könnt ihr das auch mit Ostergrüßen verknüpfen.

Die entstandenen Werke werft ihr beschriftet mit „Frühlingsgrüße von …“ am Briefkasten im Pfarrhaus in Raschau ein. Wer nicht die Möglichkeit hat, es dort vorbeizubringen, kann den Brief auch per Post zusenden:
Ev.-Luth. Pfarramt Raschau
Schulstraße 64
08352 Raschau-Markersbach
.

Unser lieber Pfarrer wird diese dann gesammelt zum Pflegeheim oder auch zu den älteren Menschen aus unserer Gemeinde bringen.

Schreibinspiration gibt es von der Seelsorgerin aus Würzburg oder ihr befragt Google nach Frühlingsgedichten und ähnlichem.

Viel Spaß beim Schreiben und Basteln und schon einmal danke an alle Mitschreiber! Das Video bitte gern mit Freunden und Familie teilen! 🙂

Wachet!

Wachet!

Jesus Christus spricht: Wachet!

Markus 13,37

Wachsame Newsletterleser haben etwas bemerkt! Der Autor der Andacht beginnt zum ersten Mal gleich mit dem Monatsspruch, ohne darauf hinzuleiten. Aus gutem Grund! Jeder wird bestimmt seine eigene Deutung zur Hand haben. Wo soll ich wachen? Wird bei dir aus dem „Wachet!“ ein „Sei wachsam!“? Aber – vergesst die drei 3 Worte davor nicht! Christus sagte es damals kurz vor seiner Verhaftung zu seinen Jüngern. Wir, die wir uns in der Nachfolge der Jünger sehen, vernehmen nun auch dieses „Wachet“. Nun wird Christus nicht wieder verhaftet, jedoch seine Werte werden immer mehr weggesperrt, als nicht gesellschaftstauglich abgetan. Selbst von Christen höre ich schon: „Ach, da kommst du wieder mit dem Totschlagargument – Nächstenliebe!“ Ja, dieses „Wachet!“ gilt uns! Ich befürchte jedoch, dass auch wir, so wie auch die Jünger, darüber einschlafen. Die dahintersteckende Wichtigkeit einfach nicht erkennen, sie berührt uns nicht so sehr. Beim Monatsspruch für April wird es schon einfacher.

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

1.Kor 15,42

Im ersten Moment klingt es geheimnisvoll. Doch für uns Christen wird schnell klar, um was es geht: Das ewige Leben. Jesus hat selbst in der Fortsetzung dieser Verhaftung mit dem Sterben und Auferstehen die Schrift und damit Gottes Plan für uns umgesetzt. Durch diese Liebestat ist unser Wandel von verweslich in unverweslich erst möglich geworden. Wenn man nun diesen Vers für sich sieht, bedarf es für uns offensichtlich kein Zutun mehr. So kann man gut leben! Nicht wahr? Ja, und genau deshalb wachet! Bleibt wachsam bei dem, was man euch „weiß machen“ will! Prüft es mit Blick auf den Gekreuzigten. Es bleibt dein ganz persönliches Projekt mit Jesus Christus, zu erkennen, wo DU wachen solltest für deinen Herrn! Ich wünsche Euch eine gesegnete Osterzeit mit ganz vielen „Hallo Wach“-Momenten.

Euer Thomas

Mellenthin-Rüstzeit 2020

Mellenthin-Rüstzeit 2020

Ihr Lieben, für die Planung ist es unumgänglich eine verbindliche Anmeldung bis zum 6. März zur diesjährigen Rüstzeit zu haben.

Wir starten am Sonnabend, 15.8., spätestens 7 Uhr and der Grundschule Raschau und sind am Sonnabend, 22.8., gegen 19 Uhr zurück. Der inhaltliche Abschluss der Rüstzeit wird der von uns ausgestaltete Gottesdienst am 23.8. 10 Uhr in Grünstädtel sein.

Wir sind nun schon zum dritten Mal Gast auf dem Gelände der „Alten Schmiede“ in Mellenthin. Wir werden dort zelten, meist selbst Zubereitetes essen, über einfache sanitäre Möglichkeiten verfügen und mit Georg und Benjamin sehr freundliche Gastgeber vorfinden. Die Kosten werden sich in diesem Jahr auf 60 € belaufen (im Gegensatz zur letzten Mellenthin-Rüstzeit vor zwei Jahren), da wir auch Fördermittel bei der Landeskirche beantragt haben und finanzielle Unterstützung von der Gemeinde eingeplant ist. Vielen Dank dafür!

Mädchen und Jungs werden natürlich in getrennten Zelten schlafen und die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Alkohol haben auch bei uns Gültigkeit. Da eines der wichtigsten Dinge die Gemeinschaft ist, bitten wir auf unnötige technische Geräte zu verzichten. Weitere Infos folgen noch.

In Vorfreude, Eure JG-Mitarbeiter 😊

Hier die Anmeldung zum Download: Rüstzeitanmeldung 2020

Gottes(-)Treue

Gottes(-)Treue

Ich bin mir sicher, mit dem nächsten Satz löse ich ein paar Fragen aus: Ihr Lieben ich bleib euch treu!

Treue, das was man sich von seinem Partner wünscht oder erwartet, bei den Eltern vielleicht eher als Last empfinden wird. Ja, und so richtig zerbrechen wir uns darüber nicht den Kopf, ob es wichtige Dinge oder Menschen sind, denen wir gerade eher unbeabsichtigt die Treue halten.

Der erste Monatsspruch im Jahr 2020, der Spruch, mit dem wir ein neues Jahrzehnt beginnen, stimmt mich daher sehr zuversichtlich.

Gott ist treu.
1.Kor. 1,9

„Ich bleib an deiner Seite“, heißt es in einem Lied. Gott bleibt bei uns, nicht nur als der Beschützer, der es gut mit uns meint, uns Kraft und Trost gibt. Gott traut uns vielmehr zu, durch Jesus diese Treue auch zu erwidern, zu wandeln für sichtbare Zeichen in bzw. auf unserem Planeten, zu unseren Mitmenschen. Wie das geschehen kann, steht im Monatsspruch für Februar.

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.
1.Kor 7,23

„So prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was bessres findet“, sagt ein altes Sprichwort. Ich sage, das ist das genaue Gegenteil von dem, was Gott mit Treue meint. Wir sollen dennoch prüfen, jedoch: ob bei allem was wir tun und für wen wir es tun ein göttlicher Impuls dabei ist. Bleiben wir Gott treu oder lassen wir uns nur manipulieren und benutzen? Der Christus, an dessen Geburt wir gerade noch dachten, hat durch sein Sterben uns teuer erkauft. Das ist ein Zeichen wahrer Liebe und Treue. Es tut mir sehr gut, immer wieder das erleben zu dürfen, auch in der Jugendarbeit, dass Gott in seiner Treue Verheißungen auch heute noch erfüllt und wir ein Teil davon sein dürfen. Auch ein Jahr unter seiner Treue, daran glaube ich.

Euer Thomas

Märchenspiel 2019 – Rückblick

Märchenspiel 2019 – Rückblick

Vielen Dank an alle, die auch in diesem Jahr wieder mitgewirkt haben und uns mit Backen, Bauen und Basteln unterstützt haben! Unser Wintermärchen „Schneewittchen“ war ein voller Erfolg und hier gibt es auch schon einige Bilder der drei Aufführungen.

Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und das Beste für 2020!

 

In den Rollen 2019

Schneewittchen – Elisa S.
König – Paul G.
Hofnarr – Ruben K.
Zofe Magda – Luise J.
Jäger – Thomas K.

Böse Königin – Jasmin J.
Spiegel
– Julia J.
Zofen – Linda S., Theres M., Nele L.

Prinz – Markus M.
Prinzenmutter – Theresa R.
Zofe – Romy M.

DIE ZWERGENSCHAR
Schachti – Viktor Z.
Hefti – Luis G.
Eddi – Leo S.
Schnucki – Maurice N.
Maggi – Madlen S.
Träumzi – Ronja K.

Musik – Naemi W., Albrecht N.

Sowie … Technik, Licht, Bastler, Näher, Helfer, Bäcker, Kostüme, Posaunenchor, uvm.
VIELEN DANK!!

Erleuchtung im Dunkel

Erleuchtung im Dunkel

„Ich weiß, dass ich nichts weiß!“, sagt man hin und wieder einmal, wenn man ausdrücken will, wie wenig Ahnung man habe. „Ich weiß das genau!“, sagt man, auch wenn man ein Gerücht verbreiten will. „Ich weiß das alles schon!“, wird gern verwendet, wenn man von den Eltern gesagt bekommt, dass man sein Zimmer aufräumen soll. Und was sagen wir, wenn wir nach unserem Glauben gefragt werden? Würden wir wie Hiob im Monatsspruch für November antworten?

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Hiob 19,25

Wir singen es, wer es gemerkt hat, genau diesen Vers, doch recht oft in der JG. Wie singst du diese Zeile? Mit voller Gewissheit oder leichtem Bedenken? Es ist schwer, darauf eine Antwort zu finden. Ich meine, es lohnt sich aber, darüber einmal mehr nachzudenken. Vielleicht mit dem stillen Gebet erbitten, dass ich es, wenn es darauf ankommt, so sagen kann! Dazu kann uns auch das Weihnachtsfest immer wieder neu eine Hilfe sein, so wie es im Dezember Monatsspruch heißt:

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jes 50,10

Ich kann diesen Gedanken nur mit Mühe und guter Vorstellungskraft an mich heranlassen, weil ich „das Dunkel“ nicht so erlebe. Ich kenne das Dunkel zu wenig. Wohl habe ich eine Ahnung davon, aber ich bzw. wir leben doch eher im Licht.

Aber wenn es doch dunkel wird? Was dann? Sind unsere Speicher randvoll? Können wir aus den Vollen schöpfen? Wissen wir, dass unser Erlöser lebt? Erst beim zweiten Nachdenken, ließ mich der Fakt nicht los, dass beide Sprüche aus dem Alten Testament sind. Hat Hiob schon auf Jesus verwiesen? Wir wissen es, haben es schon oft in der Ostermette gespielt: Jesus, unser Erlöser lebt! Das verleiht Flügel! Wir dürfen zu Engeln füreinander werden, weil unser Erlöser lebt! Wir müsse nicht unser Dunkel schwärzer machen, als es ist. Es ist nur Dunkel und Jeus Licht will und wird genau dahin scheinen, wenn du es zulässt! Ich wünsche euch immer, und natürlich zu Weihnachten besonders, eine erleuchtete Zeit.

Euer (ältergewordener) Thomas

Märchenspiel 2019

Märchenspiel 2019

Nach einem Jahr Auszeit ist es wieder soweit: Die JG Raschau-Grünstädtel spielt wieder Märchen, diesmal für Sie und Euch:

„Schneewittchen“

Freitag, 6. Dez: 19 Uhr
Sonnabend, 7. Dez: 19 Uhr
Sonntag, 8. Dez: 15 Uhr

In der Pause wird natürlich wieder der Markt eröffnet, mit allerlei Köstlichkeiten und Gebasteltem für Groß und Klein. Wer für den Verkauf noch Plätzchen backen möchte, melde sich bitte bei Jasmin (am besten WhatsApp). Diese wären dann bis zum Mittwoch vor dem Märchen abzugeben.

Wir freuen uns darauf, Sie und Euch in der St. Annenkirche begrüßen zu dürfen!