Rückblick und Ausblick zur JG-Rüstzeit 2020 in Mellenthin

Rückblick und Ausblick zur JG-Rüstzeit 2020 in Mellenthin

In der 5. Sommerferienwoche fuhren wir, die Junge Gemeinde, nun bereits zum dritten Mal zur Rüstzeit an die Ostsee. Auf dem Gelände der Alten Schmiede in Mellenthin verbrachten wir eine gemeinsame Woche in der wir hautnah erleben konnten, was gute Gemeinschaft bedeutet – ob beim Singen, Fußballspielen, gemeinsamen Bibelarbeiten oder Übernachten im Zelt.

Dabei haben wir in allen Diskussionen über Gemeinde, Gerechtigkeit, Vergebung, Liebe und Wunder festgestellt: Wir müssen uns nicht in allem einig werden oder alles sicher wissen, denn das können wir gar nicht. Was zählt und uns eint ist, dasswir glauben. Der Glaube ist ein Geschenk, dass wir dankbar annehmen dürfen, auch mit allen Zweifeln und Unklarheiten – getreu unserem Rüstzeit-Motto „Ich darf glauben, muss es aber nicht wissen!“

Wir danken allen, die uns die Rüstzeit in dieser Form ermöglicht haben, unseren ehrenamtlichen Leitern und Mitarbeitern, dem Team der Alten Schmiede, Unterstützung durch Fahrzeuge von Familie Zönnchen und Blüher, allen weiteren Helfern und natürlich unserem Herrn im Himmel! Besonders das Ferienhaus der Familie Zönnchen, das uns zur Essenszubereitung und Körperpflege (besser als auf einem Zeltplatz) bereitgestellt wurde, war eine Bereicherung unseres Rüstzeitalltags. Die dabei entstandenen Kosten haben sie uns als Spendenauftrag erlassen. Vielen Dank dafür!

Noch ein kleiner Hinweis für die Urlaubsplanung 2021: Die JG fährt vom 23.-29. August 2021 zur Sommerrüstzeit nach Johanngeorgenstadt ins „Haus der Kirche“. Bitte Teilnahmebereitschaft so früh wie möglich an den Mitarbeiterkreis, damit wir den Termin festmachen können.

Zu den Terminen für 2020/21

Zu den Terminen für 2020/21

Für die Vorplaner für 2021:

  • Ökumenischer Kirchentag in Frankfurt am Main 12. bis 16. Mai 2021 → wir als JG werden den Pfarrer und die Vor- und Hauptkonfis begleiten.
  • Unsere Sommerrüstzeit wieder im Haus der Kirche in Johannstadt vom 21. bis 29. August 2021

… „Wir machen wieder so viele Gottesdienste!“
… „In letzter Zeit war gar kein richtiges Thema.“
… „Spielen wir eigentlich Märchen?“
… „Wollten wir nicht eine Ausstellung und Lieder für die Konfis…?“
… „Ach, ich hab gehört, es könnte sich ein Jahrgang mit 30 neuen Vorkonfis ankündigen, wollten wir da nicht mit in den Konfiunterricht?“
… „Ich würde aber auch gern… So vieles anderes. … Und Schule ist ja auch noch.

Ja, es ist schwer! Es jedem recht zu machen, ist eine Kunst… WIR WOLLEN DIENER für unsere Mitmenschen (vorrangig in der Gemeinde) sein: Mit dem Auftrag zur Nächstenliebe von Christus. Dafür wäre es mir wichtig, dass wir noch transparenter werden.

Soll heißen: Wer kommt denn am Freitag zur JG? Oder auch nicht? Wer kann was bei den Projekten übernehmen? (Dabei sollen sich jetzt nicht die angesprochen fühlen, bei denen es ja funktioniert.)

Also, es ist nicht tragisch sich abzumelden. Ganz im Gegenteil, es kann die unterstützen, die die JG leiten und dabei alle im Blick haben! (Das bitte nicht mit es allen recht machen verwechseln.)

Deshalb setzen wir jetzt (noch mehr) auf Ruben als „JG-Koordinator mit direktem Draht zum 1. Handleiter“ – also gerne alle Infos diesbezüglich an Ruben, der diese dann weiterleitet im Königshaus – oder direkt an Thomas.

Versöhnung

Versöhnung

Ihr Lieben,
ich bin sehr froh und dankbar über unsere Gemeinschaft in der JG, nicht nur auf der Rüstzeit. Über unseren versöhnlichen Umgang miteinander, der sicherlich auch Mühe bereitet. Wieviel mehr Liebe muss da wohl unser großer Gott aufbringen, um „die ganze Welt zu versöhnen“?

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.
2. Kor. 5, 19

Nur, weil Gott den Schritt auf uns zugemacht hat, ist das so! Diese Tatsache lässt sich schwer jemandem einreden oder schlüssig erklären. Vielmehr ist es die Herzenshaltung zu unserem Herrn, die dieses Ausgesöhntsein immer größer in uns werden lässt. Und auch ich kann und will niemandem dieses einreden. Ja, aber wenn ihr die Gemeinschaft auf euch wirken lasst, kann man spüren, dass es kleine, aber feine Unterschiede in den vielen kleinen und großen Gemeinschaften des täglichen Lebens gibt. „Unversöhnt leben“, das klingt so fremd. Jedoch kennen wir mindestens eine Person, die ewig beklagt, ungerecht behandelt worden zu sein. Falls ihr alle an mich denkt, so kann ich euch genau den Unterschied erklären. Für mich ist keiner „gestorben“ oder „mit dem rede ich nicht mehr“. Immer wieder die Hand reichen, das Gespräch suchen, die Versöhnung wagen – weil wir mit Gott versöhnt sind. Mit diesen Gedanken im Kopf bekommt der Monatsspruch Oktober eine klare Ausrichtung!

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.
Jer 29,7

PS: Wenn man versöhnlich mit den Menschen und mit Gott lebt, geschieht etwas Sonderbares: Man fühlt sich zeitlos gesegnet. Ich vermute, dass wir nun schon über 10 Jahre in dieser sich stetig wandelnden Gemeinschaft versöhnt leben und gestalten. Vielen, vielen Dank, für alles Tun, Reden und Beten!

Euer Freund und Jugendleiter Thomas (im Auftrag des Herrn)

Letzte Infos zur Rüstzeit in Mellenthin

Letzte Infos zur Rüstzeit in Mellenthin

Unser Weg wird uns vom 15.-22. August 2020 nach Mellenthin führen, und keine Corona, Cordula, Carina usw. wird uns aufhalten! Und der Georg, der Benjamin und der … Strand freuen sich schon auf uns!

Wie schon vor zwei und vier Jahren würden wir am Freitag davor, also am 14. August, die Busse beladen (gegen Abend). Fahrer und Busse sind bekannt.

Es wird noch die ein oder andere Absprache nötig sein zwecks der „Selbstfahrer“, da wir laut Anmeldung mit einer Teilnehmerzahl von über 20 planen. Auch die Mitnahme von „kleinen Zelten“ werden wir noch besprechen, wenn unser Hygienekonzept steht. Wir werden auch dort die gegebenen Coronavorgaben einhalten (Desinfektionsmittel werden wir genügend dabeihaben). Für alle, die noch nicht mit waren, gilt: Bei Unklarheiten bitte fragen!

Grundlegend zelten wir auf dem Gelände der „Alten Schmiede“. Dort haben wir Viktors Cousin Georg als Gastgeber und mit dem lieben Benjamin Rüffer einen JG-Veteran in der dortigen Kirche. Versorgen werden wir uns aber selbst, jedenfalls größtenteils. Die liebe Familie Zönnchen stellt uns auch in diesem Jahr ihr Ferienhaus dort zum Duschen zur Verfügung.

Zurück sein werden wir gegen 18-20 Uhr am 22. August. Ende der Rüstzeit ist aber der 23. August ca. 1115, denn wir werden am Sonntag um 10 Uhr einen Gottesdienst als Rüstzeitabschluss in Grünstädtel gestalten. Eltern, Freunde und Familie darf man schon jetzt dazu einladen.

Wichtig zum Mitnehmen: Nicht zu viel!

  • Isomatte/Luftmatratze (aufblasbare Matratzen haben sich bewährt)
  • Schlafsack
  • Wetterfeste und warme Sachen (nachts kann es kalt sein)
  • Badesachen
  • Bibel und Schreibzeug
  • JG-Glaubensheft zur Jahreslosung
  • Geschirr, Besteck, Geschirrhandtuch
  • Feste Schuhe, Badelatschen
  • T-Shirt „Jesus macht Jünger“ oder wer es noch nicht hat, ein einfaches weißes T-Shirt zum Gestalten
  • Schlafkuscheltiere, unnötige technische Geräte und schlechte Laune können zuhause bleiben!

Das T-Shirt werden wir dann dort bemalen und zum Auftakt-Gottesdienst am 16. August gebrauchen, egal ob wir nur Gäste oder Gestalter sein werden.

Mit dem Teilnehmerbetrag von 60 € versuchen wir hinzukommen. Um die Anzahlung von 30 € bis zum 17. Juli (letzter Schultag) wird gebeten, der Rest dann am Abreisetag.

Bleibt bis dahin gesund, wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Euer Mitarbeiterteam und Thomas 😊

Steh auf und iss!

Steh auf und iss!

Komm, steh auf! Iss mal noch schnell was! Ich hab‘ dir was hingelegt, auch für den Tag ist alles in der Brotbüchse. Du hast doch heute einen schweren Tag. Oder in den Ferien, wir wollen uns doch heute auf den Weg machen.

Jeder Tag hat sein eigenes Stückchen Weg und so klar oder unklar der „Große Lebensweg“ aussieht (siehe Jugendstunde von Luis und Felix), gehört der tägliche Weg dazu. Ja, nicht nur ich weiß, dass so ein „kurzer Weg“ plötzlich am Krankenhaus vorbeiführen, ein Irrweg oder Sackgasse sein kann. Beim Lesen des Monatsspruchs Juli kam mir ein wichtiger Weggedanke dazu.

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.
1.Kön 19,7

Lassen wir mal zu, dass der Engel des Herrn der Vater oder die Mutti sein kann. Oder wir beten vorm Zähneputzen zwei kurze (für mich schwierige) Sätze: Danke, dass ich den Tag beginnen darf. Gehe du Herr mit, was auch immer heute meinen Weg bestimmen mag.

Wenn der Impulsgeber des Tages der Herr ist, leben wir den Tag in einem anderen Bewusstsein. Die, die täglich mit der Losung starten, haben das wahrscheinlich schon erlebt. Ich gehe nicht allein!

Ich glaube, nur allein diese Zusage lässt plötzlich Um- und Irrwege besser belaufen, ruhiger, gefasster und mit einer nicht geahnten Energie.

Dass bei Elia eine Prophezeiung dahintersteht, bestärkt den Gedanken nur. Denn Jesus ist nicht nur der Impulsgeber, sondern auch der tägliche Begleiter!

Nun, ich wusste nicht genau, wie ich die beiden Sommermonate vers-technisch miteinander verbinde. Hatte sogar erwägt, sie zu tauschen, weil es mir logischer erschien. Nun lest ihn einmal, gönnt euch eine Pause und dann weiter bis zum Schluss.

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Ps 139,14

Mir wurde beim Schreiben immer klarer: Wir sollten uns diesen Vers ans Bett stellen (Linda, Jasmin, Elisa und ich würden ihn auch schreiben). Und was sollte dann noch passieren, wenn uns ein Engel des Herrn weckt, uns bewusstwird, dass wir wunderbar gemacht sind und dass alles, was uns begegnet, ein Werk Gottes ist.

Welcher Weg auch kommt, ich bin bereit! Danke, großer Gott, und Amen.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit, einen guten Start in die Sommerferien und dass Gott euch auf euren und unseren Wegen begleiten möge.

Euer Thomas

JG in Zeiten von Corona

JG in Zeiten von Corona

Auch wir Jugendlichen sehen den Lockerungen sehnsüchtig entgegen. Im Moment treffen wir uns immer freitags zur JG über das Online-Videoportal „Skype“, sowie am Sonntag 10 Uhr mit der Andacht unseres Pfarrers.

Nach jetzigem Stand beginnen wir mit den JG-Stunden „offline“ am 8. Mai um 19.30 Uhr, mit einem Jugendgottesdienst vorerst in der Kirche Grünstädtel, da wir dort problemlos die Abstände einhalten können.

Die Vor- und Hauptkonfis sind ja schon seit dem Konfitag zu uns eingeladen, hatten aber bis jetzt noch keine Möglichkeit daran teilzunehmen. Das „JG-Special zur Konfiaufnahme“ wird am 22. Mai um 18.30 Uhr stattfinden. Wir bitten um ausreichende Schutzmaßnahmen.

Da auch wir viele Termineverschieben mussten, wird es für uns ein zeitliches Problem. So wird der geplante Abend mit der Band „150 PS“ verschoben, hoffentlich in den Herbst. Wir wollen dennoch am Sonnabend, den 16. Mai, in die Grünstädtler Kirche ab 19 Uhr zur offenen JG-Stunde einladen. Zu Gast wird der Jugendarbeitspraktikant Nathanael sein, für die Musik sorgen wir als JG. Mit Änderungen ist zurzeit natürlich immer zu rechnen. Bei Fragen, Wünschen und Ideen, wo wir als JG helfen können, ist Thomas gerne auch auf dem Handy erreichbar.

Liebe Grüße
die JG Raschau-Grünstädtel

Eine kleine Reim-Andacht

Eine kleine Reim-Andacht

Es war einmal vor langer Zeit, das ist auch wahrlich ernst gemeint,
da wurde die Andacht monatlich im Newsletter gereimt.
Nach einiger Zeit tat man dem Dichter kund,
sowie du reimst, ist es nur Schund.
Die Reimform „tut“ nicht passen,
also kann man es auch lassen.
Mit dem Monatsspruch im Juni,
brech‘ ich es doch mal übers Knie.
Der Spruch wird bei 1. Könige 8,39 gelesen,
ist das wirklich nur Zufall gewesen?

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.

Im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter!
Was wurde nicht alles schon darüber gesagt,
und selbstverständlich gründlich hinterfragt.
Ja, wie kann das gehen,
mit dem Herzen sehen?
Gibt man auf das Herz seiner Eltern Acht,
bei Tag und auch bei Nacht.
Sind es nicht auch Schmerzen,
die man empfindet im Herzen
bei dem, den man liebt wie keinen,
Du würdest vor Kummer und Sorge auch weinen.
Wie groß ist ein Gott, der um alle weint,
der nicht nur den Unglücklichsten meint.
Es ist tröstlich zu wissen,
Gott würde jeden vermissen!
Ja, er traut es uns zu,
Acht zu geben, ganz in Ruh.
Denn eine Verletzung am Herzen
wird man ein Leben lang ausmerzen,
und es klingt nicht sehr passabel,
so ein Herz ist schwer reparabel.
Nun ist nicht gerade Winter,
achtet trotzdem aufs Herz, ihr Kinder!

Euer Thomas