Bibelausstellung und Märchenfilm

Bibelausstellung und Märchenfilm

Bibel+MärchenDiesen Freitag gibt es das volle (Ferien-) JG-Programm: Wir treffen uns schon 15.30 Uhr an der Grundschule Raschau und fahren dann nach Lauter, um dort eine Ausstellung zum „Buch der Bücher“ zu besuchen.

Dort erwartet uns eine Führung durch die verschiedenen Abteilungen, die über die Entstehung und Verbreitung der Bibel informieren. Außerdem können wir an einigen Stationen selbst tätig werden und ausprobieren, wie eine Druckerpresse funktioniert oder wie die mittelalterlichen Mönche mit Feder und Tinte geschrieben haben. Doch darüber können uns Friedrich und Theresa, die schon einmal dort waren und die Reise „Von der Keilschrift zur Computerbibel“ selbst miterlebten, sicher mehr erzählen.

In der Gegenwart angekommen, machen wir vielleicht einen kurzen Abstecher beim Mcn’s und fahren dann zurück zum JuGZ, um gemeinsam den Film zum letzten Wintermärchen anzuschauen. Dabei können wir uns vielleicht auch noch ein paar Anregungen für das diesjährige Märchen holen.

Damit sind alle Bibelinteressierten, Märchenfreunde und Schauspieler der Smaragdenstadt herzlich eingeladen, am Freitag mit dabei zu sein! Wer halb 4 noch keine Zeit hat, kann ja auch später nachkommen. Wir freuen uns auf euch!

Die ewigen Infragesteller

Die ewigen Infragesteller

Hin und wieder wenn man ein ernstes Gespräch zulässt – am besten noch, wenn man sich dabei ansieht – kann es geschehen, dass man verrät, was man eigentlich so glaubt. Und dann wird es spannend. Was denkt, was glaubt mein Gegenüber? Auch an Gott? Hat er auch Jesus im Herzen?

Wenn ja, ist es oft interessant, wie unterschiedlich die Wertigkeiten und Erfahrungen sind. Vor allem die, wenn es einem mal nicht so gut geht. Das kann Mut machen oder das Gefühl geben, dass man die Sorgen nicht exklusiv hat. Man hat Jemanden zum Sorgen loslassen gefunden.

Wenn Nein, so kann man oft die Frage hören, warum Gott – wenn es ihn denn gäbe – so viel Böses zulässt. Und Böses gibt es ja nun wirklich mehr als genug. Die böse Tat, das böse Wort, die bösen Gedanken! Gott der Allmächtige?! Wie soll das gehen? Na du Christ, erkläre mal! Wenn man anders fragt, würde es wohl heißen: Erkläre, rechtfertige deinen Gott! Kannst du das? Besser noch, musst du das denn wirklich? Wir versuchen es immer wieder, fühlen uns in die Enge getrieben und würden es denen gerne einmal zeigen! Ich habe da jedes Mal ein beklemmtes Gefühl. Und wenn ich den Monatsspruch richtig verstehe, weiß ich auch warum:

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?
Hiob 2,10

Wer nicht weiß, wie der Hiob zu diesem Satz kommt, der sollte sich die Geschichte des Hiob einmal durchlesen. So als „Absacker“ vom ungerechten Tag oder als „Zurückholer“, wenn wir gerade abheben. Mehr als diesen Vers bräuchten wir den ewigen Infragestellern gar nicht sagen. Mehr können wir über Gott nicht sagen. Aber ANNEHMEN müssen wir diese Tatsache ganz persönlich. Und das jeden Tag. Ja jeden Moment unseres Lebens. Der Hiob konnte das und ich merke, wie ich mich nach Menschen sehne, die mir helfen wollen. Nach denen, die diese Tatsache nicht in Frage stellen, sondern die Erfahrung mit dem Durchleben solcher Tatsachen haben.

Ich habe erlebt, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem „Nehmen wir einmal an, es wäre so…“ und dem bewussten, persönlichen Annehmen der Lebenssituation. Gott will uns beim Zweiten zur Seite stehen, daran glaube ich und das gibt mir Mut und Kraft!

Bleibt behütet im Oktober!

Euer Thomas

Aufruf zur Umkehr

Aufruf zur Umkehr

Wenn du dich nicht beeilst, verpasst du den Bus. Ja, wenn du nicht zuhörst, kannst du auch nicht wissen, was in der Arbeit dran kommt. Und wenn du dich nicht zusammen reißt, wird das nichts mit der Lehre: Was soll bloß werden?

„Bitte wenden Sie jetzt, sonst werden Sie Ihr Ziel nicht erreichen“, spricht schon einmal die Stimme im Auto. Es muss sich etwas ändern, damit ich das Ein oder Andere erreichen kann und werde. Ich kann euch schon jetzt zusichern, diese Sätze werden auch mit zunehmendem Alter nicht weniger! Und auch für uns Christen stehen sehr viele dieser Aufforderungen in der Bibel. Der Septembermonatsspruch ist einer davon:

Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Matth. 18,3

Nun sind die Gedanken sehr vielschichtig, wenn es heißt „werdet wie die Kinder“. Und vielleicht haben wir es schon mit kindisch verwechselt. Es geht – so glaube ich – um das kindliche, naive, von Liebe erfüllte Vertrauen.

Das beginnt schon damit, dass wir vertrauen müssen, dass der, der uns zur Umkehr auffordert, es gut mit uns meint. Das gilt übrigens für die Beispielsätze am Anfang auch. Hier meint es jemand GUT mit dir! Da steht kein Eigennutzen dahinter, sondern nur die große Liebe zu dir. Es ist schon merkwürdig, dass wir eher darüber stöhnen, als uns dafür zu bedanken. Sollten wir wirklich schon verlernt haben, wie die Kinder zu sein?

Lassen wir diese kritische Ansage an unser Leben zu! Es wird sich lohnen!

Euer Thomas

Festwoche 775 Jahre Raschau-Markersbach

Festwoche 775 Jahre Raschau-Markersbach

Als Raschau und Markersbach zum ersten Mal vor 775 Jahren urkundlich erwähnt wurden, gab es schon länger eine beachtliche Ansiedlung von Menschen. Und was bauten sie als Nächstes, nachdem einfache Hütten aus Holz und Lehm da standen und kleine Rodungen zu Äckern angelegt waren? Sie bauten eine Kirche!

Und so ist auch unsere Allerheiligenkirche zu Raschau kräftig an der Festwoche zum Ortsjubliäum beteiligt. Wir werden daran erinnern, wie es war zur Gründungszeit unserer Orte um das Jahr 1200. Finsteres Mittelalter war noch angesagt, aber auch Lichtgestalten gab es. Mönche zogen ins Miriquidi, die Kunde von Hildegard von Bingen drang durchs Land und die Barfußmönche des Franziskus von Assisi brachten die Lehre von der Armut der Kirche Christi durch Europa. Auf der Wartburg übte auch Elisabeth von Thüringen die Werke der Barmherzigkeit. Derweil war die Arbeit auf dem Land hart und edle Ritter fochten um Sieg und Ehre und die Gunst der Damen.

In und um unsere Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus wird für die Kinder Gelegenheit sein, sich in ritterlichen Kämpfen zu üben, alte Handwerkstechniken zu versuchen oder Märchen zu hören. Es gibt Malerei zu sehen und zu probieren, mönchische Gesänge zu hören, aber auch Speis und Trank in der Art des frühen 13. Jahrhunderts. Die Landfrauen bieten feil, was im Garten wächst. An den Feuern wird gekocht und Stockbrot gebacken, aber auch Zinn, das „Silber des Erzgebirges“ gegossen. Viele Figuren der Geschichte werden in historischen Kostümen unterwegs sein.

Am Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. September, 14 bis 18 Uhr wird das alles als Teil der Festmeile zu sehen und zu erleben sein. Am Sonntag findet um 10.00 Uhr ein Allianz-Gottesdienst im Festzelt auf dem Marktplatz statt, den die Chöre und jungen Gemeinden der evangelisch-methodistischen Johanneskirche und der evangelisch-lutherischen Allerheiligenkirche gemeinsam gestalten.

Weitere Informationen: 775 Jahre Raschau-Markersbach

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

JG-Rüstzeit 2015

JG-Rüstzeit 2015

Alles Klartext?!
So lautet das Thema der diesjährigen JG-Rüstzeit! Was dahinter steckt? Das findest du am besten selbst heraus, indem du dich schnell anmeldest für unser gemeinsames Wochenende in Johanngeorgenstadt im Haus der Kirche. Wir fahren am Freitag, den 28. August 17 Uhr an der GS Raschau los und werden am Sonntag, den 30. August zurück sein.

JG-Rüstzeit 2014

Folgendes solltet ihr unbedingt einpacken: Bettwäsche, Bibel, Schreibzeug, Sportsachen und Wechselsportsachen. Da es Ende August auch noch richtig warm sein kann, werden wir vielleicht auch baden gehen. Dazu sind Badesachen und eine extra geschriebene Badeerlaubnis der Eltern nötig. Alkohol, Drogen und unnötige technische Geräte sollen bitte zuhause bleiben. Die Kosten betragen ungefähr 30 €.

Wenn du mit dabei sein willst, dann lass den unteren Abschnitt des beigefügten Zettels im Juli/August-Newsletter schnellstmöglich von deinen Eltern ausfüllen (sofern du noch nicht volljährig bist) und gib ihn an einen JG-Mitarbeiter zurück.

Wir freuen uns auf eine lustige und schöne Zeit mit euch!

Andacht zum Kirchentag 2015

Andacht zum Kirchentag 2015

Stuttgart 2015 – waren das nicht spannende Tage dort im Schwabenland und sind wir nicht viel klüger nach Hause gefahren?! Von Mittwoch zu Sonntag mal schnell eine Bildungsreise mitgenommen und dann verändert in die folgende Zeit gestartet?! Ganz ehrlich, bei mir lief es schon Sonntagabend wieder so, wie es vorher immer lief: Abreise vorbereiten – ab nach Halle – Studium – Sorgen und Hetzen!! Nur selten konnte ich Erlebtes wirklich anwenden. Und dabei wäre genau das so wichtig gewesen, all die klugen Dinge umzusetzen, um mehr von Gott zu spüren und das eigene Leben mehr nach ihm auszurichten! Noch dazu lesen wir, dass wir nur begerenzt Zeit haben. Im Psalm 90,12 heißt es:

„Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist…“

Reicht es nicht, wenn im Alltag die Termine und Fristen unser Leben bestimmen, muss das jetzt auch im Glauben noch so sein? Ich denke nicht. Gott will uns nicht unter Druck setzen! Vielmehr sind die Worte Moses Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes. Er hat bemerkt, dass alles von Menschen Geschaffene nur eine begrenzte Zeit hat. Und diese begrenzte Zeit will er nicht mit Sorgen und Schuften oder sonst einem Kram vergeuden! Er will Gottes Gnade, sein Erbarmen und seine Freundlichkeit jeden Tag erleben und von Gott selbst in seinem Tun geleitet und gestärkt werden (Psalm 90,13 ff.). Er hat bemerkt, dass das Wichtigste im Leben eine innige und starke Beziehung mit Gott ist und diese auch bleibt, wenn alles andere zu zerfallen droht.

„… damit wir endlich zur Besinnung kommen!“

Wir sollen uns besinnen auf Gottes Willen und auf all das Gute, dass er über unser Leben ausspricht und die Fülle, die er uns schenkt. Gott selbst will nicht, dass wir Tag für Tag nur funktionieren. Er will, dass wir leben und zwar als seine Kinder und in seinem Geist. Um dieses Geschenk zu erkennen, darum sollen wir klug werden. Mose hat begriffen, dass jeder Tag fern von Gott kein guter Tag ist. Immer wieder will er daran erinnert werden, um jeden Tag aufs Neue Gottes Nähe zu suchen und zu spüren, wie die durch Gott gewonnene Klugheit sein Tun und Handeln verändert.

Ich wünsche euch, dass auch ihr jeden Tag erinnert werdet, dass Gott in eurem Leben mit euch gehen will und dass ihr erkennt, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Lasst euch auf das Abenteuer immer neu ein; lernt Seiten an euch kennen, die ihr noch nie bemerkt habt; lasst Gottes Geist euren Horizont erweitern; lasst Gottes Weisheit in euch wirken, wachsen und euer Handeln verändern und habt einfach Freude am Leben als Gottes geliebtes Kind. Amen.

Diesmal geschrieben von Viktor

Kirchentag 2015 – Rückblick

Kirchentag 2015 – Rückblick

„Damit wir klug werden“ – Unter diesem Motto fand vom 3. bis 7. Juni 2015 in Stuttgart der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag statt, an dem auch einige unserer Jungen Gemeinde teilnahmen. Kirchentag 2015

Bei sehr warmem und sonnigem Wetter besuchten wir zahlreiche Gottesdienste, Konzerte und Diskussionsrunden und schauten uns bei den vielen Ständen um. Wir übernachteten in einer Schule, die sich zentral gelegen direkt in der Innenstadt befand. Besonders gut gefiel uns der Abend der Begegnung, an dem wir unter anderem einen Einblick in die schwäbische Kultur bekamen.

Großer Dank gilt unserem Pfarrer, der alles für uns organisiert hatte und dort mit uns unterwegs war. Natürlich danken wir auch allen Helfern, die den Kirchentag so einzigartig gestaltet haben.
Zusammenfassend kann man sagen, dass wir wohl tatsächlich alle etwas klüger geworden sind und fünf wunderschöne Tage in guter Gemeinschaft erlebt haben.

(Lisa-Marie Ziller, Elisabeth Mehlhorn und Jasmin Junghans)