Andacht Februar

Andacht Februar

Tägliche Entscheidungen und Gottes Plan

Jeden Tag stehen wir vor unzähligen Entscheidungen: Was ziehe ich heute an? Was esse ich zu Mittag? Soll ich spazieren gehen oder nicht? Diese kleinen Fragen begleiten unseren Alltag, doch eine viel tiefere Frage ist: Was hat Gott für mich geplant?

Der Monatsspruch lautet: „Du tust mir kund den Weg zum Leben.“ (Psalm 16,11)

Aber wie macht Gott das? Und werde ich es bemerken, wenn er mir den Weg zeigt?

Heute in der Schule habe ich eine Andacht zu genau diesem Thema gehört. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Wir müssen Gott im Gebet darum bitten. Er kennt unseren Weg, unser Morgen und unsere Zukunft. Wenn wir uns ihm anvertrauen und auf seine Stimme hören, wird er uns leiten.

Vielleicht nicht immer auf eine spektakuläre Weise, aber durch leise Hinweise, durch Menschen, die uns begegnen, oder durch innere Impulse, die uns den richtigen Weg erkennen lassen. Manchmal spricht Gott auch durch sein Wort, die Bibel, oder durch Predigten und Andachten, die genau in unser Herz treffen. Er gibt uns Zeichen und schenkt uns innere Ruhe, wenn wir auf dem richtigen Weg sind.

Wichtig ist, dass wir nicht nur auf seine Führung warten, sondern aktiv nach seinem Willen suchen. Das bedeutet, dass wir in seinem Wort lesen, ihn im Gebet suchen und ihm vertrauen, auch wenn der Weg nicht immer sofort klar ist. Oft erkennen wir seinen Plan erst im Rückblick und stellen fest, dass er uns durch schwere Zeiten hindurchgetragen hat und seine Wege viel besser waren, als wir es uns hätten ausdenken können.

Deshalb ist es wichtig, mit Gott im Gespräch zu bleiben. Er möchte uns führen und uns seinen Weg zeigen. Lasst uns heute bewusst im Gebet zu ihm kommen und ihn um seine Leitung bitten.

Gebet: Herr, du kennst meinen Weg und meine Zukunft. Hilf mir, auf dich zu vertrauen und deine Führung anzunehmen. Lass mich deine Stimme hören und den richtigen Weg erkennen. Gib mir Geduld, wenn ich noch keine Antwort sehe, und stärke meinen Glauben, damit ich fest auf dich vertraue.

Gesegneten Tag Torben Herr

Märchenflyer

Märchenflyer

Märchenstart

Märchenstart

Zurzeit finden die Proben für das diesjährige Märchen statt.

Andacht September

Andacht September

Ihr Lieben,
Welcher Freund oder welche Freundin ist dir
lieber? Einer der immer ganz nah ist oder der,
welcher in der Ferne ist. Vielleicht die
altmodische Briefbekanntschaft. Nun es
kommt darauf an, sagen die einen. Es
entwickelt sich oft so eine vertraute Beziehung,
sage zum Beispiel ich. Wenn ein Mensch dir
wichtig ist, sind Entfernungen oft
nebensächlich. Es bedeutet ja schon lange
nicht mehr, dass ein Freund in der Ferne nicht
ganz nah sein kann. Und auch der Gedanke,
dass zum Beispiel der Patenonkel an der See
für mich beten kann, ist nicht neu.

Wie ist das bei Gott? Oder Jesus? Würden wir hier
auch von Nähe und Ferne sprechen? Irgendwie
fühl ich mich wohl mit der Vorstellung, dass Jesus
mir ganz nah ist. Ja sogar in mir ist. Und Gott ganz
nah um mich herum.
Monatsspruch September: Bin ich nur ein Gott,
der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch
ein Gott, der ferne ist?
Dieser Gedanke Gottes lädt ein unseren Abstand
zu Gott zu beleuchten. Muss der ganz nahe Gott
denn nicht auch immer eingreifen? Aber ist nicht
der ferne Gott der von dem es heißt: Wo ist er
denn?. Ich finde es spannend dem Gedanken
Raum zu geben. Ich komme für mich zu dem
Schluss: Gott ist in allem in der Nähe und in der
Ferne. Er schenkt mir Nestwärme und Flügel. Und
das hält er für alle, die sich nach dem ganz
zeitlichen Gott sehnen, bereit. Er ist ein
unglaublich guter Gott, der uns Geborgenheit
und gleichzeitig Freiheit schenkt. Euer Thomas

Königliche Andacht August

Königliche Andacht August

Ihr Lieben,

wann geht ihr zum Arzt? Wann weiß man, dass man krank ist? Der beste Hinweis ist oft äußerlicher Natur: Fieber, Veränderungen der Haut, Schmerzen und vieles mehr. Als Ende Februar beim Volleyball mein fünfter Mittelfußknochen brach, konnte dies nur mit Hilfe von Röntgenstrahlen gesehen werden. Gerade solche Brüche sind, wenn sie nicht offen sind, sehr schwer von einer Prellung zu unterscheiden!

König David schreibt in Psalm 147,3: „Der Herr heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ Schrieb David dies aus eigener Erfahrung? Das kann gut sein! Wenn man Davids Geschichte kennt und ein gebrochenes Herz mit der Liebe zu einem Menschen verbindet.

Wir brauchen, wie auch schon beim Verhärten, den äußeren Einfluss oder Impuls, damit es bricht. Achtung! Das tut weh! Da fließen Tränen vor Schmerzen und später vor Freude! Aber dieser Prozess ist alternativlos, wie sonst kommt die Ordnung in die Herzwohnung? Das für mich Tröstende ist: Der Herr ist auch der Spezialist für das Verbinden, weil er aus Liebe zu uns weiß, was wir brauchen.

Aber unser Herz wird hartherzig durch viele Einflüsse wie Sorgen, Vorwürfe, Auflagen und Schuld – von uns selbst und von anderen im nahen und fernen Umfeld. Der Nächste, den ich lieben soll, kann mein Herz brechen. In unserer diesjährigen Rüstzeit waren wir in der Zeltstadt Siloah. Mich haben diese auf das Herz bezogenen neuen Gedanken sehr bewegt, und als sei es ein Zeichen Gottes, darf ich nun über den Monatsspruch vom August schreiben. Wenn das Herz bricht, dann ist es gut. Der Herr hat nun erst die Möglichkeit, wieder neu ins Herz einzuziehen.

Unseren Herzdoktor nennt man Kardiologe! Doch wir sprechen doch sehr oft davon, dass in unseren Herzen Jesus einzieht, wenn wir uns im Leben nach ihm sehnen und ausrichten. Wann gehen wir also zum Herzdoktor? Wann lassen wir die Spezialisten ran? Bei einer Visite bei Jesus, dem „Herzbewohner“, brauchen wir, dass eine Not gewendet ist! Denn unser Herz bricht ja nicht wie der Knochen und somit kann man es schlecht verbinden bzw. eingipsen.

Euer Thomas

Königliche Andacht Juli

Königliche Andacht Juli


Aber Thomas, „Das machen doch alle“! Das kann man schon machen, der hat es auch gesagt! Das habe ich mal bei dem Beitrag gesehen, die bringen die Wahrheit! Aber die Wahrheit will ja keiner hören. Die haben aber Recht damit! Ihr Lieben, Mann und Frau können sich eine Meinung zu einer Sache oder Person bilden und diese Ansichten weitergeben. Solche Sätze können auch von Freunden kommen. Mich überrascht so etwas immer mal wieder. Plötzlich gibt es die Auskenner, die Rechthaber. Rechthaberisch sprechen ist das eine, aber was, wenn diesem vermeintlichen Recht Nachdruck verliehen wird? Was, wenn das Recht des „Rechtsbefindenden“ einem deutlich macht, was es bedeutet, nicht im Recht zu sein? Gibt es da Verlierer und wenn ja, was geschieht mit diesen?

Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist. 2. Mose 23,2

Ihr Lieben, das ist eine der entscheidenden Fragen:
Wer hat Recht? Und wie setzt man das Recht um?
Und wo stehe ich mit meinem Herrn im Herzen?

Denn wenn ich diesen Jesus im Herzen habe, bleibe ich gegenüber den Rechthabern dieser Zeit kritisch eingestellt! Wenn Jesus mein Tun bestimmt, werde ich aus Liebe zu meinem Nächsten zumindest bestrebt sein, ihn zu achten. Doch ich bleibe auf der Suche nach Lösungen, um sogar meine Feinde oder diejenigen, die nicht meiner Meinung sind, zu respektieren, ja sogar lieben zu können. Und wenn ich unsicher werde, dann möchte ich nach dem Recht suchen, wo ich meine, dass es meine sichere Quelle ist: beim Wort Gottes selbst! Es lohnt sich, diesen Monatsspruch einmal nachzuschlagen! Es sind die Erläuterungen der 10 Gebote Gottes! Wer würde sich darüber stellen? Manchmal ist das Erkennen von Unrecht, wenn wir es nach den göttlichen Regeln aufdecken, ganz leicht!

Euer Thomas wünscht euch einen gesegneten Juli mit klaren Bekenntnissen und viel Licht und Sonne bei diesen Gedanken.

Neue oder Alte Tradition?

Neue oder Alte Tradition?

In der gestrigen JG am 31.5.2024 haben sich in der Kirche, in Grünstädtel, die Raschauer Jg mit der Jugend der Raschauer Methodisten getroffen. Nach einigen Liedern und eine Andacht unseres Jugendleiters bekamen wir einen Vortrag des lieben Oertel Heinz über die Kirche und vieles mehr.

Mit einem gemeinsamen Abendessen ging der Tag dem Ende zu.

Nochmal ein Dankeschön an Alle die mit gegrillt, abgewaschen, Musik gespielt haben oder einfach nur da waren. Vielleicht werden die beiden Jugendgemeinschaften etwas öfters zusammen etwas unternehmen.